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In diesen E-Book "Das Reich Gottes" geht es Dr. Gary Deddo um die Stärkung unseres Glaubens auf die zentralen Fragen bezüglich Gottes Reichs. Zu allen Zeiten stand das Reich Gottes im Mittelpunkt weiter Teile der christlichen Lehre, und das zu Recht. Darüber ist insbesondere im 20. Jahrhundert ein Streit entbrannt. Übereinstimmung ist aufgrund des Umfangs und der Komplexität des biblischen Materials und der zahlreichen theologischen Themen, die sich mit dieser Thematik überschneiden, schwer zu erzielen. Es gibt darüber hinaus große Unterschiede hinsichtlich der geistlichen Einstellung, die Gelehrte und Pastoren leitet und sie zu den mannigfaltigsten Schlussfolgerungen gelangen lässt.


Das Reich ist Gottes Geschenk und sein Werk

Lesen wir das Neue Testament und parallel dazu, das zu ihm hinführende Alte Testament, so wird deutlich, dass das Reich Gottes sein eigen ist, sein Geschenk und seine Leistung – nicht die unsrige! Abraham wartete auf eine Stadt, „deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebr 11, 10). Sie gehört in erster Linie dem Fleisch gewordenen, ewigen Sohn Gottes. Jesus betrachtet sie als „mein Reich“ (Joh 18,36). Von diesem spricht er als seinem Werk, seiner Leistung. Er führt es herbei; er bewahrt es. Wenn er wiederkehrt, wird er sein Erlösungswerk in vollem Umfang zur Vollendung bringen. Wie könnte es anders sein, wenn er doch der König ist und sein Werk, dem Reich seinen Wesenskern, seine Bedeutung, seine Realität verleiht! Das Reich ist Gottes Werk und sein Geschenk an die Menschheit.
Ein Geschenk kann von Natur aus lediglich entgegengenommen werden. Der Empfänger kann es sich weder verdienen noch selbst hervorbringen. Worin besteht also unser „Anteil“? Selbst diese Wortwahl mutet etwas gewagt an. Wir haben keinen „Anteil“ daran, das Reich Gottes tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Aber es wird uns in der Tat zuteil; wir halten Einkehr in sein Reich und erfahren schon jetzt, da wir in der Hoffnung auf seine Vollendung leben, etwas von den Früchten der Herrschaft Christi. Jedoch heißt es im Neuen Testament an keiner Stelle, dass wir das Reich „aufbauen“, es „erschaffen“ bzw. „hervorbringen“.
Leider greift ein solcher Wortlaut in einigen christlichen Glaubenskreisen mehr und mehr um sich. Eine derartige Fehlinterpretation ist auf Besorgnis erregende Weise irreführend. Das Reich Gottes ist nicht unser Tun. Wir helfen dem Allmächtigen nicht, peu à peu sein vollkommenes Reich zu verwirklichen. Es sind nicht wir, die, wie auch immer, seine Hoffnung in die Tat umsetzen bzw. die seinen Traum wahr werden lassen!

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